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Betrieb

Starke Motive, klare Botschaft

Elektrotechnikermeisterin Mona Kulka (oben) ist eines von neun Gesichtern der neuen Kampagne. Genau wie Elina Schoppnies, die nach Abitur und Weltreise jetzt eine Ausbildung zur Tischlerin macht (unten) oder der Technische ­Modellbauer Sven Scheidung (Mitte).

Die Plakate und Spots der Kampagne des Handwerks sind nicht zu übersehen. Gerade ist die neue Staffel gestartet. Das motto lautet »Zeit, zu machen«.

Nicht nur reden, sondern machen, ist die Devise des Handwerks: Seit Anfang März prägen die neuen Motive der Handwerkskampagne das Straßenbild in 370 Städten Deutschlands mit einem starken Motto. Das lautet »Zeit, zu machen« . Das Motiv will das Selbstverständnis der 5,7 Millionen Handwerkerinnen und Handwerker in Deutschland aufgreifen. Auf dem Kongress »Zukunft Handwerk« in München hat auch Bundeswirtschaftsminister und Vizekanzler Robert Habeck die Imagekampagne hervorgehoben. Es sei bemerkenswert, mit welchen kreativen Plakaten und Aktionen das Handwerk seit vielen Jahren auf sich aufmerksam macht. 

Foto: © handwerk.deFoto: © handwerk.de

Die neuen Motive für 2024 zeigen, dass für Handwerkerinnen und Handwerker nicht die Probleme im Vordergrund stehen, sondern deren Lösung. »Das zeigt die Kampagne beispielhaft anhand von neun Protagonistinnen und Protagonisten und schärft so den Blick für den konkreten Beitrag für Wirtschaft und Gesellschaft, aber auch für Perspektiven und Ausbildungsmöglichkeiten im Handwerk generell«, so die Macher vom Deutschen Handwerkskammertag (DHKT).

Handwerker können das Kampagnen­material nutzen. Sie können die Werbemittel individuali­sieren und für ihre ­Kundenansprache oder Lehrlingsakquise einsetzen. 

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Im Internet ist die Kampagne mit Bannern und Bewegtbild-Formaten auf großen Nachrichten-Websites, in Online-Mediatheken und in den sozialen Medien präsent. Bereits Ende Februar gab es großformatige Anzeigen in überregionalen Zeitungen. Handwerkspräsident Jörg Dittrich appelliert an die junge Generation: »Das Handwerk bietet die Chance, die Zukunft des Landes aktiv mitzugestalten.« Im Handwerk sei es früh möglich, Verantwortung zu übernehmen. Man könne etwas Sinnvolles tun, Erfüllung finden und ­etwas schaffen, das bleibt. Dittrich, selbst erfolgreicher Unternehmer im Dachdeckerhandwerk, weiter: »All das geht im Handwerk. Es ist Zeit, zu machen.«

Handwerksbetriebe können nicht nur die Plakatmotive individualisieren (etwa mit ihrem Firmenlogo), sie können mittels einer App auch ihre eigene Version des Kampagnenfilms erstellen. Dazu nehmen sie mit Hilfe von Regieanweisungen eigene Clips auf, die mit Szenen aus dem Film unterschnitten werden. Die Videos können sie dann auf eigenen Kanälen teilen – und werden so selbst ein Teil der Kampagne.   KF

Hintergrund 

Die Imagekampagne des Handwerks gibt es schon seit 2010. Es war das erste Mal, dass ein Wirtschaftsbereich mit seiner gesamten Organisation in dieser Form und mit dieser Kraft auftritt. Jedes Jahr gibt es zwei große Kampagnenflights, zu denen neue ­Plakate, TV-Spots und Materialien für Social-Media produziert werden. Die Kampagne richtet sich an eine breite Öffentlichkeit, darunter Schüler, Lehrer und Eltern. 
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Handwerkskammer zu Leipzig 04.24 - Seite 27